Halbzeitgespräch 2018
Neue und Neues.
Termin:
Sonntag, 18. März 2018 um 15.00 Uhr
Ort:
Studio
Eintritt:
frei

Anmeldung:

Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns natürlich, wenn Sie sich im Vorfeld anmelden, dami wir etwas besser planen können.

Einfach per E-Mail an post@dofis.de (Stichwort: HZG)

Anmerkung:

Die neuen Ensemblemitglieder Ann-Kathrin Hinz vom KJT und Christian Freund vom Schauspiel im Gespräch. Warum Schauspieler? Warum Ensemble? Warum Dortmund? Die ersten Eindrücke und wohin es gehen soll ...
Traditionell blicken wir auch auf die erste Spielzeithälfte zurück und schauen ein wenig in die Zukunft …
Im Anschluss bietet die Schauspielleitung eine Führung an, damit Sie sich ein Bild von den Umbaumaßnahmen machen können, die zu zwei Jahren Ausweichspielstätte im MEGASTORE geführt haben.

einBlick - Schöpfung (AT)
Schauspielfreund*innen ganz nah dran
Termin:
Dienstag, 03. April 2018 19.00 Uhr
Ort:
Schauspielhaus, Foyer
Eintritt:
frei

Anmeldung:

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

 

Anmerkung:

Das Schauspiel Dortmund gewährt einen Einblick in die Probenarbeit. Dramaturg Dirk Baumann wird erzählen, wie die Idee zum Stück entstanden ist und welche Entwicklungen es seit Probenbeginn gegeben hat.
Die Anzahl der Teilnehmer ist stark limitiert, um den Probenbetrieb nicht zu stören. Wer sich bereits bei der Vorankündigung zur neuen Aktion der Schauspielfreunde einBLICK angemeldet hat, wird automatisch benachrichtigt.
Da wir auf den reibungslosen Probenbetrieb Rücksicht nehmen, werden wir erst sehr kurzfristig den genauen Zeitpunkt festmachen. Deswegen bitten wir alle Interessierten, uns ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu hinterlassen. Wir halten Sie dann immer auf dem Laufenden.

Jeff Koons
Eine szenische Installation in der Sammlung Philara von Rainald Goetz (eine Veranstaltung „Unter Freunden“)
Termin:
Mittwoch, 25. April 2018 20.00 Uhr (Vorprogramm wird noch bekanntgegeben))
Ort:
Sammlung Philara, Düsseldorf
Eintritt:
20 €

Anmeldung:

Telefonisch verbindlich ab sofort bis spätestens 06.03.2018 bei:

Heide Petzold: 02304 - 438 41
Annegret Niedermeier: 0231 – 3300 7315

Oder einfach per E-Mail an post@dofis.de (Stichwort "Koons")

Die Tickets werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben!

Anmerkung:

Dass »Jeff Koons« ein Künstlerdrama ist, glaubt man schon am Titel zu erkennen. Koons aber kommt im Stück nicht vor. Der Amerikaner, flirrender Superstar des Kunstbetriebs, dient Goetz, dem fiebrig Besessenen der Literatur, als Hallraum, als Bezugssystem, mithilfe dessen Koordinaten sich ein Künstlerleben skizzieren lässt. »Es geht um Reden, Bilder, Melodien, es geht um Streit und Stimmigkeit. Es geht um Menschen, die was sagen, wollen, tun. Normal. Es geht um Schöpfung und Gebärden, um Dinge, Sachen und Ideen. Es geht um einen Augenblick, den es auch gibt, im Menschenleben kurz, zumindest manchmal gibt es das, es geht, so blöd das klingt, um Harmonie. Stimmt gar nicht, halt, stop, Lüge, falsch, im Gegenteil, es geht ums Nie der Harmonie.« (R. Goetz)
Und es geht um das Leben des Künstlers in der Kunst, im Atelier, im Wahn der Nächte in Clubs und Betten. In einer Sprache, die rhythmisch musikalisiert das Kaputte beschreibt und das Zärtliche und das Bizarre, das Komische und das Sehnsuchtsvolle im Künstlerleben – also Künstlerpech, Künstlerglück, Künstlerrausch, Farce und Selbstverschwendung.

Wir nutzen die Gelegenheit „Unter Freunden“ natürlich um vorher und auch nachher noch gemeinsam einzukehren und uns auszutauschen. Wir planen, dass wir gemeinsam mit dem ÖPNV den Veranstaltungsort in der Sammlung Philara besuchen. Zum Rahmenprogramm und den Hin- und Rückfahrzeiten informieren wir alle Teilnehmer noch einmal gesondert.
Wir freuen uns auf ungewöhnliches Stück an einem ungewöhnlichen Ort.

Bitte bestellen Sie rechtzeitig Tickets!

Der Theatermacher
Eine Künstlerkomödie von Thomas Bernhard
Termin:
Sonntag, 24. Juni 2018 18.00 Uhr
Ort:
Schauspielhaus
Eintritt:
ca. 20,00 €

Anmeldung:

Telefonisch verbindlich ab sofort bis spätestens 30.05.2018 bei:

Annegret Niedermeier:  0231 - 33 00 73 15

Oder per E-Mail an post@dofis.de (Stichwort:Theatermacher)
Hinweis: Die Karten werden in Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

 

 

 

Anmerkung:

Im Rahmen unserer Aktion UNTER FREUNDEN laden wir die Freindeskreise aus Bochum und Düsseldorf und natürlich alle Dortmunder Schauspielfreund*innen ins Schauspielhaus Dortmund ein!

Im heruntergekommenen Tanzsaal des Gasthofs „Schwarzer Hirsch“: Hier ausgerechnet, im Dörfchen Utzbach, macht der Staatsschauspieler Bruscon Station mit seiner Menschheitskomödie „Das Rad der Geschichte“. Er selbst in tragender Rolle – und zu seinem Leidwesen auch alle Mitglieder seiner Familie in den Nebenrollen: die Kinder untalentiert, seine Frau ein nicht enden wollender Hustenanfall. Bruscons Ansprüche sind maßlos gegen sich selbst, gegenüber seiner Familie – und dem Ort des Schauspiels. Damit die Wirkung des herausragenden Werks sich voll entfalten kann, so Bruscon, muss am Ende der Vorstellung jegliches Licht im Gasthof „Schwarzer Hirsch“ verlöschen, auch die Notbeleuchtung! Ein Albtraum für die Feuerwehr! Doch das ist nicht das einzige Problem ...

„Das Theater von Kay Voges ist derzeit das Innovativste, das man weit und breit sehen kann – und „Der Theatermacher“ von Thomas Bernhard ist der vorläufige Höhepunkt.“
(Ruhr Nachrichten)

„Zum Schreien komisch. Ein unglaubliches Schauspielfest.“
(ruhrbarone)

Ablaufplan:

  • ab 16.45 Uhr: Einlass Schauspielfreund*innen
  • ab 16.45 Uhr: Getränke und Snacks an der Theke
  • 17.10 Uhr: Einführung „Unter Freunden“ im Institut
  • 18.00 Uhr: Beginn Vorstellung (keine Pause!)
  • ca. 20.30 Uhr: Ende Vorstellung
  • ca. 20.45 Uhr: Nachgespräch „Unter Freunden“ im Institut
  • ca. 21.30 Uhr: Heimreise


Wir bitten alle Schauspielfreund*innen, in Eigenregie Speis und Trank an der Theke im Foyer zu erwerben und zur Einführung ins „Institut“ (Raum direkt gegenüber vom Haupteingang - sonst einfach das Foyerteam fragen) mitzubringen.

Allen eine gute Anreise. Wir freuen uns auf Sie!

Das Internat
von Ersan Mondtag. Text von Alexander Kerlin und Matthias Seier
Termin:
Sonntag, 08. Juli 2018 18.00 Uhr
Ort:
Schauspielhaus
Eintritt:
ca. 20,00 €

Anmeldung:

Telefonisch verbindlich ab sofort bis spätestens 30.05.2018 bei:

Annegret Niedermeier:  0231 - 33 00 73 15

Oder per E-Mail an post@dofis.de (Stichwort: Internat)
Hinweis: Die Karten werden in Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

 

 

 

Anmerkung:

Im Rahmen unserer Aktion UNTER FREUNDEN laden wir die Freindeskreise aus Bochum und Düsseldorf und natürlich alle Dortmunder Schauspielfreund*innen ins Schauspielhaus Dortmund ein!

Das mächtige, zauberhafte Bildertheater von Regisseur Ersan Mondtag mit grandioser Musik von T.D. Finck von Finckenstein: Ein Internat wie gemalt, am Ende von Raum und Zeit. Eine romantische Gemeinschaft von siebzehn Jungen, von Lehrern keine Spur. Die Hierarchien sind klar, die Territorien abgesteckt. Die Rituale bestimmen den glücklichen Tag: es wird gegessen, geduscht, Sport betrieben, bis zur Erschöpfung gelernt.

Aber ist alles so, wie es scheint? Noch mal von vorne. Ein Internat am Ende von Raum und Zeit. Traum und Wirklichkeit sind eins, die Pendel der Uhren schlagen rückwärts und die Herzen der Schüler im Takt der Angst. Wenn es Abtrünnige gibt, werden sie rasch entsorgt. Wer hat die Macht? Wem gehört das Haus, das vor Waffen strotzt? Wer ist Opfer, wer ist Täter? Wer ist das Kind, das spricht? Kommt die Revolution?

„Es ist, als wäre Fritz Lang wieder auferstanden und hätte ein perfektes Räderwerk in Gang gesetzt.“
(Süddeutsche Zeitung)

„Von einer zeitlosen Ewigkeit.“
(nachtkritik.de)

Hinweis: Zum Rahmenprogramm (Auktion, Gespräche etc.) werden wir alle Teilnehmer noch informieren.

Your Love Is Fire
von Mudar Al Haggi - Gastspiel des Collective Ma'louba
Termin:
Samstag, 12. Mai 2018 19.30 Uhr
Ort:
Schauspielhaus
Eintritt:
frei

Anmeldung:

Keine Anmeldung erforderlich.

 

 

 

 

Anmerkung:

Your Love is Fire ist eine ägyptische Herzschmerz-Schlager-Schnulze aus den 60er Jahren – als die Welt vielleicht noch in Ordnung war. Der Schlager geistert wie in einer Endlosschleife durch die Köpfe der syrischen Protagonisten, die nur auf Überleben, auf ein „irgendwie Durchkommen“ eingestellt sind in diesem Krieg, der kein Ende nehmen will, der niemandem Hoffnung lässt. Hala und Rand teilen sich eine kleine Wohnung in Damaskus. Die Front ist sehr nahe gerückt. Hala gesteht ihrer Freundin, dass sie Syrien verlassen und nach Deutschland fliehen will. Sie bittet Rand, mit ihr zu kommen. Doch Rand will nicht ohne Khaldoun fliehen, ihrem Freund, der Soldat ist in Assads Armee. Die beiden Frauen bedrängen den Mann, zu desertieren und mit ihnen zu kommen. Aber Khaldoun hat Angst – um seine Familie, um sein Leben und auch vor der ungesicherten Zukunft, die vor ihnen liegt. Mitten im heftigen Streit bricht die Handlung ab. Der Autor mischt sich in die Geschichte ein, die er gerade schreibt. Die Figuren, die er selbst geschaffen hat, befragen ihn, sie streiten, debattieren. Sie wollen Auskunft von ihm und bitten ihn, sie nicht allein zu lassen und ein Ende zu schreiben – denn der Autor ist schon auf der anderen Seite, lebt in einem deutschen Flüchtlingslager. Er selbst fühlt sich noch immer orientierungslos, gefangen im Warten. Alle sind verstrickt in ihre Ängste und Konflikte, hoffen auf eine Lösung, auf ein gutes Ende. Der Autor Mudar Al Haggi berichtet von einer Wirklichkeit, die er selbst erlebt hat. Hautnah.

Der Deutschlandfunk berichtete anläßlich der Uraufführung bei den Ruhrfestspielen 2017: „Ein präziser psychischer Einblick in syrische Alltagsrealitäten. (…) Antipathetisch und wahrhaftig agieren die Schauspieler, hier werden keine Klischees von Flucht und Leid ausgestellt, sie lassen uns vielmehr echte Konflikte spüren. (…) Das neue Ensemble Ma’louba ist eine Form des Empowerments für arabische Künstler, die es bislang so in Deutschland bisher so nicht gab. (…) Der Autor hat das Stück in einem Flüchtlingsheim geschrieben, sein Text hinterfragt klug, wie man überhaupt noch schreiben könnte im Exil.“